13 Tipps für schönere Hundefotos
Fotografie

13 Tipps für schönere Hundefotos

Heute möchte ich Dir hier einmal den Ablauf über die Entstehung unserer Hundefotos aufzeigen. Und ich bin mir sicher, dass Du den ein oder anderen Tipp noch für Dein nächstes Fotoshooting gebrauchen kannst.

Hundeshooting planen

Ich persönlich plane meistens unsere kleinen Hundeshootings. So sammle ich mir also Fotoideen, die ich entweder auf Instagram oder Pinterest entdecke, oder notiere mir meine eigenen Ideen in meinem Bullet Journal. Manchmal ziehe ich natürlich auch einfach mit den Hunden und der Kamera los, dabei entstehen dann meistens unsere Spiel- und Actionfotos.

Außerdem halte ich bei vielen Spaziergängen immer Ausschau nach geeigneten Fotolocations. Meistens mache ich davon auch direkt mit dem Handy einen Schnappschuss, damit mir meine Idee nicht wieder verloren geht. Wichtig dabei ist mir ein möglichst ruhiger oder einheitlicher Hintergrund. Denn im Fokus soll ja am Ende der Hund stehen.

13 Tipps für schönere Hundefotos

Benötige ich für bestimmte Fotoideen ein paar Hundetricks, üben wir diese jeweils einige Tage vorher nochmal in Ruhe. So wissen die Mädels direkt wieder, was zu tun ist und es entsteht deutlich weniger Stress beim Shooting.

Nicht zu vergessen ist auch die Überprüfung und Herrichtung der Ausrüstung. Also Akkus aufladen, Speicherkarten formatieren und das nötige Equipment zusammensuchen.

So entstehen unsere Hundefotos

Wichtig ist bei jedem Hundeshooting, dass der Hund auch Hund sein darf. Klar wir der manchmal ganz gezielt positioniert oder soll einen Trick ausüben. Aber wenn das Hundemodel keine Lust oder einen schlechten Tag hat, dann verschiebe ich auch das Shooting. Denn unter Druck funktioniert gar nichts und ich möchte ja auch, dass die Hunde Spaß daran haben. Deshalb gibt es natürlich auch immer Leckerlis oder das Lieblingsspielzeug als Belohnung zwischendurch. Ebenso achte ich bei längeren Shootingsessions auf ausreichende Pausen.

13 Tipps für schönere Hundefotos

Gerade bei Portraits solltest Du darauf achten, dass das Gesicht des Hundes sauber ist. Gerne ist ja immer mal etwas Schnodder am Augeninnenwinkel, den man zur Not natürlich auch später per Retusche entfernen kann. Je nach Beschaffenheit des Fells kann es sich durchaus lohnen, den Hund vorher einmal ordentlich zu bürsten. Außerdem wird vor dem Shooting möglichst alles ausgezogen – also Geschirr, Halsband und Co. Für Stadtshootings, kniffligere Locations oder auch wenn der Hund nicht so sicher ist, habe ich eine dünne Paracord-Schnur als Retrieverleine gebastelt. Da diese nur sehr dünn und passend den Fellfarben ist, fällt sie kaum auf, beziehungsweise kann anschließend auch sehr gut wegretuschiert werden. Achte aber bitte darauf, den Hund nicht an dieser dünnen „Leine“ zu führen, sie dient lediglich als Backup für den Notfall.

Ich fotografiere ausschließlich im manuellen Modus und kann es Dir nur absolut ans Herz legen, dich damit einmal auseinanderzusetzen. Wichtig ist außerdem die richtige Perspektive: also den Hund auf Augenhöhe fotografieren. Gegen ausgefallene Perspektiven für spezielle Bildlooks spricht natürlich nichts. Du solltest aber darauf achten, den Fokus auf die Augen des Hundes zu legen. Ansonsten ist auch noch das richtige Licht eine sehr wichtige Komponente. Fotografiere deshalb am besten in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Aber auch mal das Fotografieren gegen das Licht solltest Du unbedingt mal ausprobieren um ganz zauberhafte Bilder zu kreieren.

13 Tipps für schönere Hundefotos

Nachbearbeitung für Korrekturen und Feinschliff

Nach dem hoffentlich erfolgreichen Shooting ist es noch nicht getan. In der Nachbearbeitung korrigiere ich einige „Fehler“ und verpasse meinen Bildern den letzten Feinschliff. Was genau ich alles bearbeite, würde hier vermutlich den Rahmen sprengen. Zunächst einmal passe ich allerdings in der RAW-Entwicklung immer den Weißabgleich an und verbessere den Kontrast.

Nach der Entwicklung geht es dann in Photoshop ans Retuschieren von Leine und kleinen Störfaktoren. Eine ausführliche Planung erspart mir oft langes und unnötiges Retuschieren, da ich so schon viel mehr auf die ganzen Details achte. Die weitere Bearbeitung ist natürlich immer abhängig von dem jeweiligen Foto, allerdings hebe ich bei allen Bildern zusätzlich die Augen des Hundes hervor.

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Alina ist Frauchen von zwei bezaubernden Australian Shepherd Mädels und leidenschaftliche Hobbyfotografin. Auf dem Blog EquiCani teilt sie ihre Tipps rund um die Themen Fotografie und Bloggen. Ihre Kreativität lebt sie neben dem Schreiben auch vorallem im Bullet Journaling und Entwickeln von kleinen Webanwendungen aus.

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